Rohstoffe
Ölpreise erneut unter Druck

Die Ölpreise sind am Mittwoch nach dem Schub am Vortag wieder gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August kostete im frühen Handel 68,50 Dollar und damit 74 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag.

dpa-afx SINGAPUR. Am Dienstagabend war der US-Ölpreis zwischenzeitlich bis auf 69,68 Dollar geklettert. Der Preis je Fass für die Nordseesorte Brent ebenfalls zur August-Lieferung sank um 65 Cent auf 68,06 Dollar.

Im Mittelpunkt stehen am Nachmittag die US-Rohöllagerdaten. Die Benzinbestände könnten dabei die dritte Woche in Folge gestiegen sein, sagte ein Händler. Dies deute nicht auf eine starke Nachfragesituation hin. Die Konjunkturhoffnungen könnten in jüngster Zeit etwas zu optimistisch gewesen sein. Unterdessen machten Spitzenvertreter der EU und der Opec für die extrem starken Schwankungen beim Ölpreis des vergangenen Jahres in erster Linie Spekulanten verantwortlich. Aus diesem Grund müsse künftig besonders auf eine bessere Regulierung des Finanzsektors Wert gelegt werden, betonte EU-Energiekommissar Andris Piebalgs am Dienstag in Wien.

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