Rohstoffe
Ölpreise fallen nach jüngsten Aufschlägen wegen Irak-Unruhen

Zunächst trieb der Konflikt im Irak die Ölpreise in die Höhe, doch nach jüngsten Aufschlägen sind sie wieder gesunken. Die Preise könnten noch tiefer fallen, falls es bei den Unruhen zu keinem Angriff auf Bagdad komme.
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SingapurNach den jüngsten Aufschlägen infolge der Irak-Unruhen sind die Ölpreise am Dienstag wieder gefallen. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August 112,54 Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte WTI zur Lieferung im Juli fiel um 35 Cent auf 106,55 Dollar. Der zuletzt deutliche Anstieg der Rohölpreise sei übertrieben gewesen, erklärten Händler.

Die Preise der wichtigsten Ölsorten waren am Montag auf den höchsten Stand seit neun Monaten gestiegen. Getrieben wurden die Ölpreise in den vergangenen Tagen von dem Konflikt zwischen dem irakischen Militär und der sunnitischen Terrorgruppe Isis. Händler verwiesen darauf, dass das Vorrücken von Isis zuletzt aber gestoppt wurde und die USA Hilfe angeboten hätten. „Falls es nicht zu einem direkten Angriff auf Bagdad komme, dürften die Preise weiter fallen“, sagte Michael McCarty, Chefstratege von CMC Markets in Sydney.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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