Rohstoffe
Ölpreise fallen weiter

Die Griechenlandkrise setzte die Ölpreise bereits vergangene Woche unter Druck. Am Mittwochmorgen sind sie weiter gefallen um bis zu 71 Cent je Fass. Die Fördermenge liegt derzeit auf dem höchsten Stand seit drei Jahren.
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SingapurDie Ölpreise sind am Mittwoch gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete im frühen Handel 63,04 US-Dollar. Das waren 55 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 71 Cent auf 58,76 Dollar.

Die hohe Rohölförderung in den Mitgliedstaaten der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) laste weiter auf den Ölpreisen, sagten Händler. Laut einer Umfrage der Nachrichtenagentur Bloomberg stieg die Fördermenge im Juni auf den höchsten Stand seit August 2012.

Zudem sind die Rohöl-Lagerbestände in den USA nach Zahlen des privaten American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche um 1,9 Millionen Barrel geklettert. Dies gilt als Zeichen für eine geringere Ölnachfrage. Am Nachmittag werden die offiziellen Zahlen der US-Regierung veröffentlicht.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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