Rohstoffe Ölpreise geben etwas nach

Der Preis für Öl ist leicht gefallen. Der Generalsekretär der Opec mache sich trotz steigender Öl-Produktion der USA keine Sorgen um ein zu hohes Angebot. Dennoch, die Zahl ihrer Ölbohrlöcher belaste den Markt.
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Die Zahl der Ölbohrlöcher in den USA ist auf den höchsten Stand seit September 2015 gestiegen. Dies drücke auf den Ölpreis. Quelle: dpa
Ölförderung in Baku

Die Zahl der Ölbohrlöcher in den USA ist auf den höchsten Stand seit September 2015 gestiegen. Dies drücke auf den Ölpreis.

(Foto: dpa)

SingapurDie Ölpreise sind am Montag leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 53,40 US-Dollar. Das waren 13 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai fiel um sieben Cent auf 50,53 Dollar.

Die Zahl der Ölbohrlöcher in den USA habe die Preise zum Wochenauftakt belastet, hieß es von Marktbeobachtern. Wie die Ausrüsterfirma Baker Hughes am Freitagabend mitgeteilt hatte, stieg die Zahl der genutzten Bohrlöcher in der vergangenen Woche um zehn auf 662. Dies ist der höchste Stand seit September 2015.

Die zehn ölhungrigsten Länder der Welt
Platz 10: Kanada
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Auf dem letzten Platz der weltweit zehn größten Ölnachfrager liegt Kanada mit 2,4 Millionen Barrel Öl pro Tag in 2016. In den folgenden Jahren wird mit einer sinkenden Nachfrage gerechnet. Für 2022 liegt diese nur noch bei 2,3 Millionen Barrel Öl pro Tag.

Quelle: „Oil 2017“-Bericht der Internationalen Energie-Agentur.

Platz 9: Südkorea
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Südkorea fragte im Jahr 2016 2,6 Millionen Barrel Öl pro Tag nach. Damit landet das Land auf Platz 9 der weltweit größten Ölnachfrager. In den Folgejahren steigt die Nachfrage laut der Voraussage der Internationalen Energie-Agentur auf 2,7 Millionen Barrel Öl.

Platz 8: Saudi-Arabien
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Saudi-Arabien, das selbst große Mengen des Schwarzen Goldes fördert, liegt mit 3,2 Millionen Barrel Öl pro Tag auf dem achten Platz der weltweiten Ölnachfrager. Das könnte sich in Zukunft ändern, denn bis 2022 wird die Nachfrage auf 3,4 Millionen Barrel geschätzt.

Platz 7: Brasilien
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Brasilien liegt mit einer Erdölnachfrage von 3,1 Millionen Barrel pro Tag auf dem siebten Platz. Doch auch hier ist mit einer höheren Nachfrage in den Folgejahren zu rechnen: 2022 liegt die geschätzte Nachfrage schon bei 3,3 Millionen Barrel Öl.

Platz 6: Russland
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Russland liegt im Jahr 2016 noch auf Platz 6 der größten Erdölnachfrager mit durchschnittlich 3,6 Millionen Barrel Öl pro Tag. 2017 erhöht sich die Nachfrage, sodass Russland mit durchschnittlich 3,7 Millionen Barrel Erdöl pro Tag den sechsten Platz verteidigt.

Platz 5: Indien
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Indien fragt in den nächsten Jahren immer mehr Öl nach. 2016 liegt die Nachfrage noch bei 4,3 Millionen Barrel Öl pro Tag, 2017 werden schon 4,5 Millionen Barrel nachgefragt und 2022 noch mal mehr – 5,9 Millionen Barrel.

Platz 4: Japan
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Bei einer Nachfrage von 4,0 Millionen Barrel Öl pro Tag liegt Japan auf dem vierten Platz. Die Nachfrage sinkt im Jahr 2017 voraussichtlich auf 3,9 Millionen Barrel und bis 2022 auf 3,6 Millionen Barrrel Öl pro Tag.

Trotz der steigenden Ölproduktion in den USA zeigte sich der Generalsekretär der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), Mohammed Barkindo, nicht besorgt über ein zu hohes Angebot auf dem Weltmarkt. Barkindo sagte am Sonntag, dass er vielmehr „vorsichtig optimistisch“ sei, dass am Ölmarkt Angebot und Nachfrage ein Gleichgewicht finden würden.

  • dpa
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