Rohstoffe
Ölpreise geben leicht nach

51,99 US-Dollar kostet ein Barrel der Sorte Brent am Morgen. Gegenüber dem Vortag sinken die Preise um rund sieben Cent. Am Nachmittag veröffentlicht die US-Regierung die offiziellen Zahlen zu den Lagerbeständen.
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SingapurDie Furcht vor einem anhaltenden Überangebot lastet auf den Ölpreisen. Die führende Nordseesorte Brent notierte am Mittwoch 0,2 Prozent schwächer bei 51,99 Dollar, US-Leichtöl der Sorte WTI gab 0,1 Prozent auf 49,49 Dollar ab. Die wöchentlichen US-Ölvorräte sind nach Daten des privaten Anbieters American Petroleum Institute (API) überraschend gestiegen. Auch die Benzin-Bestände legten deutlich zu, was Experten zufolge für diese Zeit des Jahres untypisch ist. In der vergangenen Woche hätten die Bestände um 897.000 Barrel zugelegt.

„Sollten diese Daten vom Energieministerium bestätigt werden, würde das die Überangebotssorgen rechtfertigen, was ein Rückschlag für die Bemühungen um ein Gleichgewicht auf dem Ölmarkt wäre“, kommentierten die Experten vom Brokerhaus PVM. Die offiziellen EIA-Daten stehen am Nachmittag auf der Agenda. Äußerungen von Saudi-Arabien sorgten indes für etwas Entspannung. Der saudische Energieminister Khalid al-Falih betonte, an Gesprächen mit OPEC-Ländern und anderen Ölproduzenten über eine Stabilisierung der Preise interessiert zu sein. Dazu wolle er mit Russland in Kontakt treten. Vor den Äußerungen hatten die Preise noch bis zu 0,7 Prozent im Minus gelegen. Die Ölpreise sind zuletzt vor allem wegen des weltweit hohen Angebots gesunken.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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