Rohstoffe
Ölpreise geben nach Opec-Beschlüssen nach

Die Ölpreise geben zum Wochenstart nach. Damit beenden sie den Trend der vergangenen Woche: Nach dem Beschluss der Opec-Allianz, das Produktionslimit zu verlängern, war der Rohstoffpreis zunächst gestiegen.
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New York/LondonSpekulationen auf eine weiter hohe US-Förderung haben am Montag die Ölpreise belastet. Nordseeöl der Sorte Brent verbilligte sich um 1,6 Prozent auf 62,69 Dollar je Barrel (159 Liter). US-Leichtöl WTI kostete mit 57,48 Dollar 1,5 Prozent weniger. Händler machten einen Anstieg der aktiven Bohrlöcher in den USA in der vergangenen Woche für den Preisrückgang verantwortlich. Dies gilt als wichtiger Indikator für die künftigen Produktionsmengen.

Die wöchentliche US-Rohölproduktion liege bereits auf einem Rekordniveau, schrieben die Analysten der Commerzbank. Und sie könnte weiter steigen. "Sollte die Steuerreform in den USA in Kraft treten, dürfte die (Schiefer-)Ölproduktion dank der darin vorgesehenen Senkung der Unternehmenssteuer zusätzlich profitieren." Solange die spekulativen Finanzanleger aber bei der Stange bleiben, dürften die Ölpreise per saldo ihr hohes Niveau behaupten. Dafür spreche auch die Entscheidung der Opec von voriger Woche, die Förderbremse im Kartell und Partnerländern wie Russland noch bis Ende 2018 zu verlängern.

Hier geht es zur Seite mit dem Brent-Preis, hier zum WTI-Kurs.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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