Rohstoffe
Ölpreise geben stark nach

Die Ölpreise sind am Freitag auf den tiefsten Stand seit mehreren Wochen gesunken. Hintergrund des Preisrutsches ist die geplante Ausweitung der Förderung der Krisenstaaten Nigeria und Libyen.

FrankfurtWieder steigende Exporte wichtiger Ölproduzenten haben den Preis für ein Fass Öl am Freitag auf den tiefsten Stand seit mehreren Wochen gedrückt. Ein Barrel der richtungsweisenden Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich um 2,4 Prozent auf 45,48 Dollar.

US-Leichtöl WTI kostete mit 42,74 Dollar 2,7 Prozent weniger. Die Preise beider Ölsorten haben in der zu Ende gehenden Woche rund zehn Prozent verloren.

Hintergrund des Preisrutsches ist die geplante Ausweitung der Förderung der Krisenstaaten Nigeria und Libyen. Auch der Iran als drittgrößter Opec-Staat exportierte einer mit der Sache vertrauten Person zufolge im August mehr als zwei Milliarden Barrel pro Tag, so viel wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das sind 15 Prozent mehr als im Juli. Börsianer rechnen außerdem damit, dass der Öldienstleister Baker Hughes im Handelsverlauf einen erneuten Anstieg der US-Förderung bekanntgeben wird.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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