Rohstoffe Ölpreise geben weiter nach

Die Rohöl-Notierungen sinken am Dienstagnachmittag weiter. Nach der Verlängerung der Opec-Förderdeckelung fürchten die Rohstoff-Spekulanten, dass US-Schieferöl die Preise drücken könnte, sollten diese zu weit steigen.
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In der vergangenen Woche beschloss die Opec eine Verlängerung des Produktionslimits. Quelle: dpa
Verlängerung des Produktionslimits

In der vergangenen Woche beschloss die Opec eine Verlängerung des Produktionslimits.

(Foto: dpa)

New York/LondonDie Ölpreise haben am Dienstag an ihre Verluste vom Vortag angeknüpft und weiter nachgegeben. Der Preis für ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar fiel bis zum Mittag um 18 Cent auf 62,28 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Januar-Lieferung sank um 32 Cent auf 57,15 Dollar.

Einen Großteil der Zuwächse nach den jüngsten Beschlüssen der Opec-Allianz zu einer Verlängerung der Förderbeschränkungen haben die Ölpreise inzwischen wieder ausgeglichen. Experten führen dies auf die Erwartung zurück, dass steigende Preise unweigerlich zu einer Produktionsausweitung in den USA führen werden.

Am vergangenen Donnerstag hatte ein Bündnis aus Staaten der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) und anderen Förderländern eine Verlängerung des seit Jahresbeginn geltenden Produktionslimits beschlossen. Mit dem Limit wollen die beteiligten Staaten die Ölpreise stützen.

  • dpa
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