Rohstoffe
Ölpreise gestiegen

Die globalen Ölreserven werden derzeit durch steigende Nachfragen und Produktionsrückgänge belastet. Daher sind die Ölpreise am Freitag gestiegen. Auch die fallenden Rohölbestände in den USA tragen zum Preisanstieg bei.
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Singapur, FrankfurtDie Ölpreise sind am Freitag im frühen Handel gestiegen. Ein Barrel (je 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am Morgen 56,54 US-Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November stieg um 33 Cent auf 50,93 Dollar.

Auftrieb bekamen die Ölpreise weiter von Daten vom Vortag, denen zufolge die Rohölbestände in den USA in der vergangenen Woche gefallen sind. Händler führten dies unter anderem auf die sehr hohen US-Rohölexporte zurück. Generell spielt die Entwicklung der Lagerbestände eine wichtige Rolle am Ölmarkt.

Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) belasten derzeit eine steigende Nachfrage und Produktionsrückgänge in einigen Ländern die globalen Ölreserven. In diesem Jahr dürften die Lagerbestände demnach erstmals seit vier Jahren wieder sinken. 2018 dürfte dann eine Stabilisierung folgen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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