Rohstoffe
Ölpreise halten Gewinne vom Freitag

Die Ölpreise habe ihre Gewinne des vergangenen Freitags zum Wochenstart halten können und weisen nur geringe Kursveränderungen auf. Schwächesignale des US-Angebots haben diese Entwicklung der Ölpreise begünstigt.
  • 1

SingapurDie Ölpreise haben zum Wochenbeginn ihre deutlichen Gewinne vom Freitag gehalten und sich im frühen Handel kaum bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Montagmorgen 52,67 US-Dollar. Das waren fünf Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Oktober sank geringfügig um einen Cent auf 48,65 Dollar.

Die Ölpreise wurden von Schwächesignalen zum US-Angebot gestützt: Dem Ölausrüster Baker Hughes zufolge ist die Zahl der US-Ölbohrlöcher zum zweiten Mal in diesem Monat gesunken und hat den größten Rückgang seit Januar verzeichnet. Demnach ging die Zahl der Bohrlöcher um 5 auf 763 zurück. Sie befindet sich aber nach wie vor auf vergleichsweise hohem Niveau.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Ölpreise halten Gewinne vom Freitag"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • "Dem Ölausrüster Baker Hughes zufolge ist die Zahl der US-Ölbohrlöcher zum zweiten Mal in diesem Monat gesunken und hat den größten Rückgang seit Januar verzeichnet. Demnach ging die Zahl der Bohrlöcher um 5 auf 763 zurück. Sie befindet sich aber nach wie vor auf vergleichsweise hohem Niveau."

    Was ist das denn für eine Aussage?

    1. In den gesamten USA gibt es "nur" 763 Bohrungen?
    Wer das glaubt, hat keine realen Vorstellungen. Da gibt es in Deutschland Felder, die haben bzw. hatten allein so viele Bohrungen. Das kann man beim Bundesamt für Statistik erfragen.

    2. Fünf Bohrungen mehr oder weniger können auf den Preis für den Weltmarkt nicht solchen Einfluß ausüben. Selbst, wenn diese eine überdurchschnittliche Produktionsrate haben sollten.

    Hier fehlt offensichtlich ein ganz entscheidendes Argument in dem Artikel und dann stehen die Zahlen auch wieder in dem richtigen Zusammenhang, in dem sie auch nachvollziehbar sind.
    Die offene Frage zu den Zahlen ist doch, ob in einem bestimmten Betrachtungszeitraum 763 Bohrungen NEU niedergebracht werden sollten und am Ende fünf Bohrungen weniger niedergebracht wurden oder 763 Bohrungen VERFÜLLT werden sollten und es fünf mehr geworden sind.

    Am Ende ist das dennoch kein Argument für die Preisentwicklung am Ölmarkt.

    Also HBO bitte bessere Recherche und exaktere Darstellung der Informationen, welche auch dem gesunden Menschenverstand stand halten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%