Rohstoffe
Ölpreise klettern vor Lagerdaten

Die Ölpreise sind am Mittwoch vor der Veröffentlichung der wöchentlichen US-Öllagerdaten moderat gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete im Mittagshandel 76,41 Dollar.

dpa-afx SINGAPUR. Die Ölpreise sind am Mittwoch vor der Veröffentlichung der wöchentlichen US-Öllagerdaten moderat gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete im Mittagshandel 76,41 Dollar. Das waren 39 Cent mehr als zum Handelsschluss am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent stieg um 69 Cent auf 77,15 Dollar.

Die Rohstoffexperten der Commerzbank rechnen mit einem Anstieg der Benzinlagerbestände. Die Destillatebestände indes dürften auf dem Niveau der Vorwoche verharren, heißt es in einer Studie der Bank. Es sei mit einer geringeren Auslastung der US-Raffinerien aufgrund der schwachen Nachfrage und der hohen Lagerbestände zu rechnen. Das drücke auf den Rohölbedarf. Außerhalb Chinas sei die Ölnachfrage in Japan ebenfalls schwach. Das Land - immerhin der drittgrößte Ölkonsument der Welt - habe im Oktober gut 18 Prozent weniger Rohöl eingeführt als noch vor einem Jahr.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) sank unterdessen deutlich. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 75,22 Dollar. Das waren 1,51 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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