Rohstoffe
Ölpreise legen deutlich zu

Die Ölpreise sind am Montag nach der grundsätzlichen Einigung im US-Schuldenstreit deutlich gestiegen.
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New York/London/WienDie Ölpreise sind am Montag nach der grundsätzlichen Einigung im US-Schuldenstreit deutlich gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im September verteuerte sich im Mittagshandel um 2,10 US-Dollar auf 118,83 Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur September-Lieferung stieg um 1,14 Dollar auf 96,86 Dollar.

Nach dem Kompromiss im Schuldenstreit in den USA sei an den Rohstoffmärkten eine große Erleichterung zu beobachten, hieß es von Händlern. Der Markt habe sehr positiv auf die jüngsten Nachrichten aus Washington reagiert. In der vergangenen Nacht gab US-Präsident Barack Obama die grundsätzliche Einigung mit führenden Politikern der Republikaner und Demokraten zur Abwendung einer drohenden Staatspleite bekannt.

„Kurzfristig könnte die Erleichterung darüber die Preise noch weiter nach oben tragen, da Finanzanleger auf den Zug aufspringen könnten“, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Finanzanleger seien maßgeblich verantwortlich, dass der Ölpreis trotz schwacher Rahmendaten auf einem hohen Niveau verharren kann.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist hingegen deutlich gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 112,18 US-Dollar. Das waren 1,18 Dollar weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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