Rohstoffe
Ölpreise legen zu - Hoffnung auf US-Rettungspaket

Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West-Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostete im frühen Handel 101,87 Dollar und damit 1,23 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

dpa-afx SINGAPUR. Die Ölpreise sind am Mittwoch weiter gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West-Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im November kostete im frühen Handel 101,87 Dollar und damit 1,23 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent legte um einen Dollar auf 99,17 Dollar zu. Bereits am Dienstag hatten sich die Ölpreise von ihren deutlichen Kursverlusten an den Vortagen erholt.

Händler begründeten die wieder festere Tendenz der Ölpreise mit der Hoffnung, der amerikanische Kongress könnte sich möglicherweise doch noch schnell auf das von Washington geplante Rettungspaket für die Bankenbranche verständigen. Am Montag hatte das Repräsentantenhaus dem Plan überraschend seine Zustimmung verweigert. Gleichwohl seien die Anleger nach wie vor sehr verunsichert angesichts der Ungewissheit über das Zustandekommen des Programms sowie wegen der anhaltenden Finanzkrise. Erneut sinkende Ölpreise seien auch wegen der voraussichtlichen Auswirkungen der Krise auf die Weltkonjunktur keineswegs auszuschließen, hieß es.

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