Rohstoffe
Ölpreise legen zu

Nach einer zweitägigen Schwächephase sind die Preise für das schwarze Gold am Donnerstag wieder gestiegen. Es gibt Anzeichen für eine höhere Nachfrage aus Nordamerika.
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SingapurAnzeichen für eine höhere Nachfrage aus den USA haben am Donnerstag die Ölpreise angeschoben. Nordseeöl der Sorte Brent stieg um 0,3 Prozent auf 110,14 Dollar je Barrel (159 Liter), US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 103,11 Dollar 0,4 Prozent mehr als am Vortag. Der Brent-Preis hat im Mai um fast drei Prozent zugelegt, WTI gewann vier Prozent.

Zudem werden die Ölpreise seit Wochen von der Ukraine-Krise unterstützt. Russland ist der weltweit zweitgrößte Öl-Exporteur. Die innenpolitischen Auseinandersetzungen in Libyen sorgen ebenfalls für Spekulationen auf einen Versorgungsengpass und stützen damit die Preise.
Nach den am Vorabend veröffentlichten Schätzungen des US-Branchenverbandes API sind die Rohölbestände in der vergangenen Woche in Cushing, Oklahoma - dem entscheidenden Verteiler-Knotenpunkt für US-Öl - um 1,5 Millionen Barrel gefallen. Zudem gingen die Benzin-Bestände um 1,4 Millionen Fässer zurück. Analysten hatten hier mit einem Plus gerechnet.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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