Rohstoffe
Ölpreise leicht erholt – Warten auf Vorratsdaten

Die Ölpreise haben sich etwas von ihren Kursverlusten in den vergangenen Tagen erholt. Die am Nachmittag anstehenden Vorratszahlen könnten die Preise aber wieder unter Druck setzen. Seit dem Sommer ist ein Fass Öl rund 100 Dollar billiger geworden.

HB SINGAPUR. Die Ölpreise haben sich am Mittwoch etwas von ihren Kursverlusten in den vergangenen Tagen erholt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete im frühen Handel 47,77 Dollar - das waren 81 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent stieg um 56 Cent auf 46,00 Dollar. Trotz der leichten Kursgewinne notieren die Ölpreise aber weiter in der Nähe ihres Dreieinhalb-Jahrestiefs.

Händler begründeten die leichten Preisaufschläge zum Teil mit Zukäufen von Investoren wegen des niedrigen Preisniveaus. Seit diesem Sommer haben die Ölpreise rund 100 Dollar eingebüßt. Nach wie vor laste die Finanz- und Wirtschaftskrise auf der Ölnachfrage und damit auf den Preisen, hieß es. Dies sollten auch die am Nachmittag anstehenden Öllagerdaten aus den USA verdeutlichen. Für die wöchentlich veröffentlichten Vorratszahlen rechnen Analysten mit weiteren Zuwächsen. Dies könnte die Ölpreise abermals unter Druck setzen.

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