Rohstoffe
Ölpreise stabilisieren sich über der 40-Dollar-Marke

Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen und scheinen sich über der Marke von 40 Dollar pro Barrel zu halten. Nach wie vor gibt es Sorgen über ein zu hohes Angebot. Die Anleger warten auf neue Daten zu den US-Ölreserven.

SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag zunächst gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am Morgen 44,77 US-Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls um 29 Cent auf 42,93 Dollar.

Die Ölpreise scheinen sich über der Marke von 40 Dollar je Barrel zu stabilisieren, sagte Angus Nicholson, Analyst beim Wertpapierhandelshaus IG. Allerdings habe sich das Tempo der Preiserholung zuletzt abgeschwächt. Nach wie vor gebe es Sorgen über ein zu hohes Angebot. Es werde noch eine Zeit lang dauern, bis der Ölmarkt zur Balance zwischen Angebot und Nachfrage zurückfindet, schätzt Nicholson.

Vor dem Hintergrund eines zu hohen Angebots warten die Anleger gespannt auf neue Daten zu den US-Ölreserven. Neben den Lagerdaten sind derzeit vor allem Kennzahlen zur Fördermenge in den USA im Fokus. Die amerikanische Regierung wird die offiziellen Daten am Mittwoch veröffentlichen. Zuletzt hatten die US-Ölreserven ein neues Rekordhoch erreicht.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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