Rohstoffe

Ölpreise treten vor US-Jobbericht auf der Stelle

Nach wochenlanger Talfahrt haben sich die Ölpreise am Freitag kaum bewegt. Anleger warten auf den US-Arbeitsmarktbericht. Gute Zahlen könnten zu einem Ende des billigen Geldes führen. Das würde den Ölpreis belasten.
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Irakische Ölarbeiter werkeln an einer Pipeline: Der Ölpreis tritt auf der Stelle. Quelle: dapd

Irakische Ölarbeiter werkeln an einer Pipeline: Der Ölpreis tritt auf der Stelle.

(Foto: dapd)

SingapurDie Ölpreise haben sich am Freitag zunächst kaum bewegt. Marktteilnehmer erwarten gespannt den US-Arbeitsmarktbericht für Oktober. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete im frühen Handel 103,09 US-Dollar. Das waren 37 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg indes leicht um 19 Cent auf 94,39 Dollar.

Zum Wochenausklang rücken neue Job-Daten aus den USA in den Blick. Die Regierung wird ihren neuen Arbeitsmarktbericht präsentieren. Er ist von entscheidender Bedeutung für die Geldpolitik der amerikanischen Notenbank Fed. Je robuster die Zahlen ausfallen, desto wahrscheinlicher wird ein zeitnahes Abebben der Fed-Geldschwemme. Dieses Szenario würde die Ölpreise auch über einen festeren Dollar vermutlich belasten.


  • dpa
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