Rohstoffe
Ölpreise verharren weiter auf Rekordniveau

Der Höhenflug der Ölpreise hat sich auch zu Wochenbeginn fortgesetzt. US-Rohöl wurde an den internationalen Märkten weiter über 125 Dollar je Barrel (159 Liter) gehandelt und lag damit nur wenig unter den Rekordständen der vergangenen Woche.

HB NEW YORK/LONDON. In New York lag der Preis für US-Rohöl der Referenzsorte Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juni zeitweilig bei 125,30 Dollar und damit 66 Cent unter dem Handelsschluss am Freitag.

Zuvor war am Freitag ein Rekordstand von 126,27 Dollar erreicht worden. Rohöl der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 125,16 Dollar. Das waren 33 Cent weniger als am Freitag. In der vergangenen Woche hatte der Ölpreis täglich neue Rekordmarken erreicht.

Händler begründeten den leichten Preisrückgang mit der wieder etwas festeren Verfassung des US-Dollar. Sowohl im Vergleich zum Pfund als auch zum Euro zog der Dollar am Montag etwas an. Mit niedrigeren Ölpreisen sei derzeit kaum zu rechnen, erklärten Analysten.

Die Versorgungslage bleibe angesichts der angespannten Lage in verschiedenen Ländern und der beginnenden Reisesaison in den USA im Fokus. Neuerliche Luftangriffe der türkischen Armee im Nordirak verdeutlichten zudem die weiterbestehenden Risiken.

Neben der weltweit steigenden Nachfrage nach Öl und Ängsten über Versorgungsengpässe hält nach Einschätzung von Experten das zunehmende Interesse von institutionellen Investoren an Ölengagements die Preise hoch.

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