Rohstoffe
Ölpreise weiter gefallen – Rezessionsängste belasten

Die Ölpreise sind den vierten Tag in Folge gefallen – und der Preisverfall geht weiter. Selbst ein Sturz unter die Marke von 70 Dollar je Barrel scheint möglich. Grund ist die Angst vor einer drohenden Rezession.

HB FRANKFURT. Die Rezessionsängste vieler Anleger haben den Ölpreis den vierten Tag in Folge ins Minus gedrückt. Die richtungweisende US-Sorte WTI notierte bis zu 4,5 Prozent niedriger bei 71,21 Dollar je Barrel (159 Liter) und war damit so billig wie seit gut einem Jahr nicht mehr. Damit hat WTI binnen drei Monaten mehr als die Hälfte seines Wertes eingebüßt. Die Nordsee-Sorte Brent gab am Donnerstag in der Spitze um 5,1 Prozent auf 67,17 Dollar nach.

Bereits am Mittwoch hatten schwache Konjunkturdaten aus den USA sowie ein trübe ausgefallener Konjunkturbericht der US-Regierung (Beige Book) den Ölpreis stark belastet. Der US-Ölpreis war am Mittwoch um mehr als vier Dollar gesunken. Die Folgen der Finanzmarktkrise machten sich zunehmend in der Realwirtschaft bemerkbar und dämpften auch die Nachfrage nach Rohöl, sagten Händler./

„Die Stimmung ist so düster“, sagte Optionshändler Clarence Chu von Hudson Capital Energy. „Ich dachte eigentlich, dass die Marke von 70 Dollar eine ziemlich starke Unterstützung bieten würde.“ Angesichts der drastischen Kursverluste sei er sich dessen inzwischen aber alles andere als sicher.

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