Rohstoffe
Ölpreise weiter gesunken

Die Ölpreise geben am Morgen weiter nach, die Euro-Sorgen dämpfen die Risikobereitschaft der Händler. Besonders Spanien und Italien sorgen für Zurückhaltung.
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SingapurDie Ölpreise haben zur Wochenmitte Verluste im frühen Handel verzeichnet. Die Euro-Schuldenkrise ist das beherrschende Thema an den Finanzmärkten: Je näher die Neuwahlen in Griechenland rückten, desto weiter sinke die Risikobereitschaft, hieß es aus dem Handel. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Juli-Lieferung 97,02 US-Dollar. Das waren zwölf Cent weniger als gestern. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI sank um 42 Cent auf 82,90 Dollar.

Die Sorgen um die Euro-Zone werden größer - neben Griechenland, dessen Zukunft im Währungsverbund vor den Wahlen am Wochenende ungewisser denn je ist - geraten auch die Schwergewichte Spanien und Italien immer stärker unter Beschuss. An den Anleihemärkten erreichten die Renditen für spanische Staatsanleihen zuletzt die höchsten Stände seit der Euro-Einführung. Damit wird es für Madrid immer teurer, sich frisches Geld bei Investoren zu besorgen.

Zudem ist Italien verstärkt ins Visier der Finanzmärkte geraten. Experten sind sich jedoch sicher, dass die drittgrößte Volkswirtschaft im Währungsraum nicht unter den Rettungsschirm passen würde.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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