Rohstoffe
Ölpreise ziehen leicht an

Vor der Entscheidung der US-Notenbank Fed über ihre Geldpolitik können die Ölpreise ihre kräftigen Gewinne halten. Die Sorte WTI stieg erneut leicht und notiert mit 98,76 Dollar auf dem höchsten Stand seit September.
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SingapurDie Ölpreise haben sich am Mittwoch weiter auf hohem Niveau bewegt. Fallende US-Wochenbestände sowie die andauernden Spannungen im Nahen Osten stützten die Preise, erklärten Händler. Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 106,33 Dollar. US-Leichtöl der Sorte WTI kostete mit 98,76 Dollar 0,4 Prozent mehr. Am Vorabend hatte der US-Branchenverband API einen überraschend deutlichen Rückgang der Rohölbestände in der vergangenen Woche bekanntgegeben. Zudem werden die Preise Analysten zufolge weiter von der Unsicherheit über die Entwicklung im Nahen Osten unterstützt. Vor allem der Bürgerkrieg in Syrien hat wegen der Bedeutung des Landes für die Stabilität in der Region Befürchtungen über eine Eskalation ausgelöst. Aber auch die Proteste in der Türkei, durch die wichtige Ölpipelines geführt werden, hatten zuletzt Spekulationen auf Versorgungsengpässe geschürt und damit die Preise getrieben.

Zur Wochenmitte sind an den Finanzmärkten alle Augen auf die US-Notenbank Fed gerichtet. Die Währungshüter werden ihre geldpolitischen Entscheidungen am Abend bekanntgeben und erläutern. Anleger warten gebannt auf Signale über einen möglichen Anfang vom Ende der Billiggeld-Politik.


dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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