Rohstoffe: Ölpreise ziehen wieder leicht an

Rohstoffe
Ölpreise ziehen wieder leicht an

Die Angst vor dem Ausfall des Iran als Öllieferant lässt die Preise am Rohstoffmarkt weiter steigern. Zudem gibt auch die guten Stimmung an den Aktienmärkten den Kursen weiter Auftrieb.
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FrankfurtSpekulationen auf einen Versorgungsengpass haben am Dienstag am Ölmarkt den Ton angegeben. Das Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent sowie US-Leichtöl der Sorte WTI verteuerten sich jeweils um rund ein Prozent auf 111,72 Dollar beziehungsweise 99,80 Dollar.

Die Investoren fürchteten, dass der Iran - der zweitgrößte Ölproduzent der Opec - als Öllieferer ausfallen könnte. Die USA erwägen, im Atomstreit mit der Regierung in Teheran weitere Sanktionen zu verhängen. Solange diese Sorgen bestünden, dürfte der Brent-Preis auch kaum unter 110 Dollar fallen, erklärte Commerzbank-Analyst Carsten Fritsch. Selbst die Überversorgung mit Öl könne daran nichts ändern.

Unterstützt wurde der Ölpreis auch von der allgemein guten Stimmung an den Aktienmärkten, wo Hoffnungen auf eine baldige Einigung in den Verhandlungen um eine Beteiligung privater Gläubiger an einem Schuldenschnitt für Griechenland die Kurse hoch trieb. Ministerpräsident Lukas Papademos hatte sich nach einem Treffen mit Vertretern der EZB und der EU zuversichtlich gezeigt, die Verhandlungen über einen Forderungsverzicht privater Gläubiger bis Ende der Woche unter Dach und Fach zu bringen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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