Rohstoffe
Ölpreisrückgang setzt sich fort

Der scharfe Ölpreisrückgang hat sich am Mittwoch fortgesetzt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im September sank um 43 Cent auf 74,65 US-Dollar.

HB NEW YORK/LONDON/WIEN. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete am Mittag 73,33 Dollar. Das waren 23 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Seit Wochenbeginn sind die Ölpreise kräftig gesunken.

„Solange die Hurrikan-Saison ruhig verläuft und sich die Situation im Nahen Osten nicht verschärft, wird sich der Abwärtstrend fortsetzen“, erwartet Commerzbank-Experte Eugen Weinberg. Der jüngste Preiseinbruch bestätige die zuvor festgestellten Überhitzungserscheinungen des Marktes eindrucksvoll. Es bestehe weiter Korrekturpotenzial nach dem starken Anstieg in den Vorwochen.

Am Nachmittag werden die neuesten Lagerbestandsdaten aus den Vereinigten Staaten erwartet. Analysten rechnen im Durchschnitt mit einem Anstieg der Benzinvorräte um 500 000 Barrel, während die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche um eine Million Barrel gesunken sein dürften.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist am Dienstag um über einen Dollar gefallen. Ein Barrel aus den Opec-Fördergebieten kostete nach Berechnungen des Opec- Sekretariats vom Mittwoch in Wien 72 Dollar im Vergleich zu 73,01 Dollar zum Wochenbeginn. Die Opec berechnet den Durchschnittspreis (Korbpreis) auf der Basis elf wichtiger Sorten des Kartells.

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