Rohstoffe
Opec peilt deutliche Förderkürzung an

Die Organisation erdölexportierender Länder peilt angesichts des jüngsten Preisrutsches eine Reduzierung der Förderung an. Beim anstehenden Sondertreffen werde man eine wohl deutliche Drosselung beschließen, sagte der Präsident des Kartells, Khelil.

HB ALGIER. Der amtierende Präsident der Organisation erdölexportierender Länder (Opec), Chakib Khelil, hat eine "beträchtliche" Reduzierung der Erdölfördermenge seines Kartells angekündigt. Der algerische Minister für Energie und Bergbau sagte am Samstag nach Angaben der algerischen Nachrichtenagentur (APS), dies werde auf der außerordentlichen Opec-Konferenz am kommenden Freitag in Wien beschlossen.

Nach algerischen Medienangaben sagte Chakib Khelil weiter, die tägliche Fördermenge der Opec-Staaten werde in der Größenordnung von 1,5 bis 2 Mio. Barrel pro Tag reduziert. Am 10. September hatte die Opec die Förderquote auf 28,8 Millionen Barrel am Tag festgelegt.

Die Maßnahme solle wieder ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage schaffen, sagte der Politiker. Khelil erinnerte daran, dass der Ölpreis im Juli noch einen Spitzenwert von 147 Dollar pro Barrel (159 Liter) gehabt habe. Am Donnerstagvormittag habe der Barrelpreis in London bei 68 Dollar und in New York bei 72,30 Dollar gelegen. Die Opec-Sitzung war eigentlich für den 18. November in Wien geplant.

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