Rohstoffe
Preise kommen kaum vom Fleck

Die Rohstoffpreise treten auf der Stelle. Bevor sie handeln, warten Anleger lieber die kommenden US-Konjunkturdaten ab. Die Ölpreise kamen kaum vom Fleck, während der Goldpreis zulegen konnte.
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FrankfurtDie Rohstoffpreise haben sich am Dienstagmittag kaum bewegt. Händler erklärten, viele Anleger wollten einfach die nächsten US-Konjunkturdaten abwarten, ehe sie sich neu positionierten. Insgesamt überwiege der Optimismus. Doch stünden in der laufenden Woche neben der zweitätigen Zinssitzung der US-Notenbank Fed eine ganze Reihe von entscheidenden Daten an, darunter am Mittwoch die erste Schätzung zum US-Bruttoinlandsprodukt und am Freitag die US-Arbeitsmarktdaten für Januar.

Von der Fed, die ihre Entscheidung am Mittwochabend bekanntgibt, wurden keine Zinsänderungen erwartet. Doch dürfte der Kommentar der Notenbanker genau analysiert werden. Kupfer kostete mit 8056 Dollar je Tonne in etwa so viel wie am Vorabend. Blei - es wird vor allem für den Bau von Batterien benötigt - verteuerte sich um 0,6 Prozent auf 2391 Dollar je Tonne.

Der Goldpreis stieg um 0,4 Prozent auf 1662,26 Dollar je Feinunze, Platin kostete mit 1663 Dollar etwa genau so viel. Silber notierte bei 31,01 Dollar je Feinunze 0,6 Prozent höher. Händler sprachen von günstigen Einstiegspreisen, nachdem die Notierungen zuletzt meist nachgegeben hatten. Auch die Ölpreise kamen kaum vom Fleck. Ein Fass (159 Liter) Nordseeöl der Sorte Brent notierte mit 113,17 Dollar und US-Leichtöl der Sorte WTI mit 96,42 Dollar kaum verändert.

Agentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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