Rohstoffe
Rezessionsängste lassen Ölpreis fallen

Nach dem Allzeithoch von mehr als 100 Dollar je Barrel ist der Ölpreis jetzt wieder gefallen: Im Computerhandel an der New Yorker Rohstoffbörse sank der Preis um 57 Cent auf 97,34 Dollar pro Barrel (159 Liter).

dpa-afx NEW YORK/LONDON/SINGAPUR. Grund für den Rückgang ist weiterhin die Angst vor einer Rezession in den USA, die am Freitag nach negativen Nachrichten vom amerikanischen Arbeitsmarkt neue Nahrung erhalten hatte. Eine schwache Konjunktur würde auch die Nachfrage nach Öl sinken lassen.

Ein Barrel Rohöl hatte am Donnerstag den Rekordstand von 100,09 Dollar erreicht, nachdem am Mittwoch zum ersten Mal die 100-Dollar-Marke berührt worden war.

Die als Folge der hohen Ölpreise gestiegenen Benzinpreise bringen dem deutschen Staat unterdessen zusätzliche Steuereinnahmen. Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) berichtet, kassiert der Fiskus derzeit 88 Cent je verkauftem Liter.

Zu Grunde gelegt wurde ein Literpreis von knapp 1,40 Euro. Der Grund für die steigenden Einnahmen ist die anteilig berechnete Mehrwertsteuer. Sie erhöht sich mit steigendem Benzinpreis und liegt derzeit bei 22,4 Cent je verkauftem Liter Benzin, wie es hieß. Darüber hinaus nimmt der Fiskus über die Mineralöl- und Ökosteuer 65,5 Cent je verkauftem Liter ein.

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