Rohstoffe
Rohölpreis WTI leicht im Minus

Bisher liegen die Ölpreise etwas niedriger als am Vortag. Der Goldpreis hingegen stabilisiert sich. Anleger beobachten gespannt die Entwicklungen in Syrien – und ob die USA militärisch eingreifen wird.
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SingapurNach den Gewinnen am Vortag hat der Ölpreis für die US-Sorte WTI am Freitagmorgen im Minus gelegen. Der Oktober-Kontrakt wurde zuletzt 0,1 Prozent niedriger mit 108,26 Dollar je Barrel festgestellt. Die in Europa gängigere Sorte Brent war 0,1 Prozent schwächer bei 115,10 Dollar.

Das Thema Syrien ist weiterhin beherrschend. „Syrien steht im Zentrum des Interesses und die Art und Weise einer Intervention wird die Preisentwicklung des Öl bestimmen“, sagte Jonathan Barratt, Leiter des Rohstoffbriefs Barratt's Bulletin in Sydney, der bei WTI in Richtung 112,50 Dollar mit wachsendem Verkaufsdruck rechnet.

Wichtig für die Entwicklung am Berichtstag dürfte der US- Arbeitsmarktbericht für August am Nachmittag sein. Marktteilnehmer erhoffen sich Hinweise darauf, ob die US- Notenbank bald mit der Drosselung ihrer Anleihekäufe beginnen wird. Sollten die Daten gut ausfallen, dürften sich dahingehende Erwartungen verstärken.

In einer Umfrage von Bloomberg wird mit einem Anstieg der Beschäftigung um 180.000 Stellen gerechnet, nach einem Plus von 162.000 im Juli. Die Arbeitslosenquote dürfte unverändert bei 7,4 Prozent verharren. Die Anleihekäufe gelten als potenziell inflationsfördernd und damit günstig für Rohstoffe.

Für eine Unze Gold wurden am Kassamarkt 1370,25 Dollar gezahlt und damit 0,2 Prozent mehr. Nach den Verlusten am Vortag hat sich das Edelmetall etwas stabilisiert. Die Preisfindung steht derzeit im Spannungsfeld einer möglichen Verringerung der US-Anleihekäufe und eines eventuellen Militärschlags gegen Syrien.

Der überraschend starke ISM-Einkaufsmanagerindex für den US-Dienstleistungssektor hatte am Vortag zu Verlusten bei Gold geführt. Allerdings scheint das Edelmetall nach unten hin abgefedert zu sein. „Wir beobachten weiterhin eine anziehende Nachfrage bei Preisrückgängen und die Situation in Syrien sollte kurzfristig stützen“, sagte Mark To, Leiter der Analyse bei Wing Fung Financial Group in Hongkong.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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