Rohstoffe
Schwache Zahlen aus China belasten Ölpreis

Die Ölpreise müssen am Montag leichte Verluste hinnehmen. Grund dafür sind laut Händlern schwache Zahlen zu den Ölimporten Chinas. Auch die Syrienkrise ist weiter ein Thema an den Märkten.
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SingapurDie Ölpreise sind am Montag mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche gegangen. Händler nannten schwache Zahlen zu den Ölimporten Chinas als Grund. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Oktober kostete am Morgen 116,00 US-Dollar. Das waren 12 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI fiel um 32 Cent auf 110,21 Dollar.

Die Netto-Importe Chinas an Rohöl sind nach Regierungsdaten vom Montag spürbar zurückgegangen. Laut Analysten sind derzeit zahlreiche Raffinerien aus Wartungsgründen geschlossen, was die Öl-Einfuhr dämpft. In der Syrienkrise bleibt die Lage angespannt.

An diesem Montag enden die Sommerferien des US-Kongresses, entscheidende Abstimmungen werden aber erst im Wochenverlauf erwartet. Der parlamentarische Widerstand gegen einen von der amerikanischen Regierung beabsichtigten Militärschlag gegen Syrien bleibt groß.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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