Rohstoffe
Sinkende Reserven lassen Ölpreise klettern

Nach mehren Stürmen in den Ölfördergebieten vor der US-Küste rechnen Experten mit einem Rückgang der Ölreserven. Die Preise setzten daraufhin ihre Erholung vom Vorabend fort.
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SingapurDie Ölpreise sind am Dienstag angesichts der Aussicht auf sinkende US-Ölreserven gestiegen. Auch die Erwartung eines freundlichen Handelsauftakts an den europäischen Aktienmärkten spielte eine Rolle. Die Preise konnten damit an die kräftige Erholung vom Vorabend anknüpfen.

Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung 112,86 US-Dollar. Das waren 61 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 84 Cent auf 89,03 Dollar.

Nach mehreren tropischen Wirbelstürmen in den Ölfördergebieten vor der Südküste der USA rechnen Experten mit einem weiteren Rückgang der Ölreserven in den USA. In der vergangenen Woche waren etwa zwei Drittel der Förderkapazität auf den Ölplattformen im Golf von Mexiko in Folge des Tropensturms „Lee“ ausgefallen.

Der Ausfall dürfte sich auf die Lagerbeständen an Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt ausgewirkt haben, erklärten Händler. Zudem habe die Aussicht auf eine Kurserholung an den Aktienbörsen die Risikofreude der Investoren an den Ölmärkten steigen lassen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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