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Rohstoffe
Soros steigt aus Gold aus

Starinvestor George Soros hat seine Gold-Positionen im vergangenen Quartal reduziert – offenbar in weiser Voraussicht. Denn der Preis für das Edelmetall sinkt. Auch der Ölpreis hat nachgelassen.
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SingapurDer Preis für Gold hat am Freitag nachgelassen. Am Kassamarkt wurde das Edelmetall mit 1633,85 Dollar je Unze 0,1 Prozent niedriger gehandelt als am Vortag. Die Investoren George Soros und Louis Moore Bacon haben die Positionen an börsengehandelten Goldprodukten im vergangenen Quartal reduziert.

„Die Welt geht nicht vor die Hunde, warum also sollte man Gold kaufen?”, meinte Jonathan Barratt, Chef des Rohstoff-Newsletters Barratt's Bulletin in Sydney. Anleger gingen „bei Aktien am Bord”.

Der Ölpreis hat am Freitag geringfügig nachgegeben, läuft aber noch immer auf den neunten Wochengewinn innerhalb von zehn Wochen zu. Hintergrund der steten Aufwärtsbewegung sind bessere Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft. Zudem berichtete Oil Movements, die OPEC werde in diesem Monat die Öllieferungen um 0,9 Prozent drosseln.

„Es ist klar, dass sich ein besseres Wachstumsszenario für die Weltwirtschaft abzeichnet, und das wird von den Märkten generell und bei Öl insbesondere eingepreist”, sagte Michael McCarthy, Chefmarktstratege von CMC Markets in Sydney. „Wir hatten weitere Hinweise auf eine Besserung bei den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Das passt zu dem breiteren, besseren Nachfrageszenario.”

Technische Indikatoren deuten allerdings darauf, dass der Ölpreis in New York in den kommenden Tagen sinken könnte. Die Futures nähern sich einem „Doppel-Top” an, wie aus Daten von Bloomberg hervorgeht.

Die US-Sorte WTI zur Lieferung im März kostete zuletzt 97,18 Dollar und damit 0,1 Prozent weniger als am Vortag. Die Nordsee-Sorte Brent notierte bei 117,86 Dollar um 0,1 Prozent fester.

Im asiatischen Handel habe es wenige Impulse für den Ölmarkt gegeben, sagten Händler. Im Nachmittagshandel könnten Konjunkturdaten aus den USA die Ölpreise bewegen. So stehen die Zahlen zur Industrieproduktion und zum Verbrauchervertrauen der Universität von Michigan auf dem Kalender.

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