Rohstoffe
Spekulanten treiben Ölpreise

Die Ölpreise sind am Donnerstag wegen der Käufe spekulativ orientierter Investoren wieder gestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im September erhöhte sich am Mittag um 59 Cent auf 76,91 Dollar.

HB LONDON/NEW YORK/WIEN. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) kletterte um 86 Cent auf 76,74 Dollar. „Spekulanten haben offensichtlich die leichte Korrektur zu Beginn der Woche ausgenutzt und sind wieder in den Markt eingestiegen“, sagte Michael Davies von Sucden in London. Zudem hätten die in der vergangenen Woche gesunkenen US-Rohöllagerbestände den Ölpreis angetrieben, sagten Händler. Die gleichzeitig gestiegenen Benzinlagerbestände und die gestiegene Produktion der Raffinerien hätten den Auftrieb nicht verhindert. Gewinnmitnahmen und die Erwartung, dass die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) die Förderung erhöhen könnte, hatten den Ölpreis in den vergangenen Tagen sinken lassen.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist am Mittwoch um 37 Cent gefallen. Ein Barrel (159 Liter) aus den OPEC-Fördergebieten kostete nach Berechnungen des OPEC-Sekretariats vom Donnerstag in Wien 71,57 Dollar. Die OPEC berechnet den Durchschnittspreis (Korbpreis) auf Basis elf wichtiger Sorten des Kartells.

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