Rohstoffe
Spekulationen lassen Ölpreise steigen

Getrieben von Spekulationen über gesunkene Lagerbestände sind die Ölpreise gestiegen. Experten vermuten, dass die USA dazu beigetragen haben - die Ölnachfrage soll hier zugenommen haben.
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LondonDie Ölpreise sind getrieben von Spekulationen über gesunkene Lagerbestände gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung kostete zuletzt 110,27 US-Dollar. Das waren 1,14 Dollar mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) stieg um 0,83 Cent auf 87,48 Dollar.

Händlern zufolge spekulieren Marktteilnehmer darauf, dass die am Nachmittag zur Veröffentlichung anstehenden Lagerbestände einen Rückgang zeigen werden. Hintergrund sei, dass das private American Petroleum Institute (API) am Dienstag den stärksten Rückgang der Benzinreserven seit fünf Monaten gemeldet habe. Experten deuteten dies als Hinweis auf eine höhere Ölnachfrage in den USA. Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 105,42 US-Dollar. Das waren 64 Cent mehr als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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