Rohstoffe
Starker Dollar setzt Preise unter Druck

Die Stärke der US-Währung schickt am Montag die Kurse einiger Rohstoffe auf Talfahrt. Besonders betroffen sind die Kupferpreise. Zusätzlich ließen sich einige Anleger von Gewinnmitnahmen locken.
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FrankfurtDie kräftigen Kursgewinne des Dollar zum Yen und anderen Währungen haben die Preise zahlreicher Rohstoffe am Montag unter Druck gesetzt. Die Rohöl-Sorten Brent und WTI verbilligten sich um jeweils ein knappes Prozent auf 109,15 beziehungsweise 92,41 Dollar je Barrel. Der Preis für eine Tonne Kupfer fiel sogar um drei Prozent auf 7930 Dollar. Gold notierte mit 1711,89 Dollar je Feinunze 1,6 Prozent schwächer als am Freitag. Agrar-Rohstoffe wie Weizen, Mais oder Sojabohnen verbuchten Kursverluste von jeweils rund einem Prozent.

„Nach der gesunden Erholung der Rohstoff-Märkte in der vergangenen Woche nutzen Anleger außerdem die Gelegenheit für Gewinnmitnahmen“, sagte Mark Pervan, Chef-Rohstoffanalyst der Australia and New Zealand Bank.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Rohstoffe: Starker Dollar setzt Preise unter Druck"

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  • Soso, ein starker Dollar, bei EUR/USD oberhalb 1.40...

    Nur weil Papiergeld-Bennie ständig vom "Strong Dollar" faselt, heißt das nicht, daß jede Zwischenkorrektur der gewollten Inflationierung gleich einen "starken Dollar2 ausmacht.

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