Rohstoffe und Edelmetalle
Kräftige Gewinnmitnahmen bei Gold

Nach dem Rekordhoch vom Vortag haben Anleger am Freitag bei Gold Kasse gemacht. Das Edelmetall verbilligte sich um bis zu 2,2 Prozent auf 1 166,75 Dollar je Feinunze. Für Volkswirt Tatsufumi Okoshi von Nomura Securities ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis Gold die psychologisch wichtige Marke von 1 200 Dollar überspringen wird.
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HB FRANKFURT. Seit Monatsbeginn hat sich das Edelmetall, angetrieben von der Dollar-Schwäche, um 13 Prozent verteuert. Jetzt gehen die Meinungen über die weiteren Perspektiven auseinander. Nach dem raschen Anstieg auf einen vierstelligen Preis in nur wenigen Wochen halten manche Experten eine Konsolidierung für überfällig.

Zentralbanken beginnen jetzt, den Goldpreis zu stützen

Goldoptimisten sehen aber längerfristig weiteres Potenzial. Sie argumentieren mit dem wachsenden Kaufinteresse von Notenbanken sowie institutionellen Investoren und Privatanlegern. Gestern wurde beispielsweise bekannt, dass der IWF zehn Tonnen Gold an Sri Lanka verkauft hat, nachdem erst vor kurzem Indien mit dem Erwerb von 200 Tonnen Schlagzeilen gemacht hatte. Diese Abgaben sind Teil des offiziellen Verkaufsprogramms der Zentralbanken, das in der Vergangenheit den Markt belastet hatte. Nun ist der Eindruck entstanden, dass manche Notenbanken auf die Käuferseite zu wechseln beginnen.

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