Rohstoffe
US-Konjunkturdaten drücken den Ölpreis

Wegen der schwachen US-Konjunkturdaten ist der Ölpreis am Donnerstag weiter gesunken. Ein Barrel Brent stand im asiatischen Handel bei 114,22 Dollar, die US-Referenzsorte WTI bei 99,86 Dollar.
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SingapurDie Ölpreise sind am Donnerstag nach der Veröffentlichung von unerwartet schwachen US-Konjunkturdaten vom Vortag weiter gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete im asiatischen Handel 114,22 US-Dollar und damit 31 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 46 Cent auf 99,86 Dollar, nachdem er am Vortag noch über der Marke von 103 Dollar gestanden hatte.

Händler erklärten den Preisrückgang an den Ölmärkten mit unerwartet schwachen Konjunkturdaten aus den USA vom Vortag. Vor allem die laut Commerzbank „extrem schlechten“ Arbeitsmarktdaten vom Vortag hätten der Risikofreude der Anleger an den Märkten einen Dämpfer versetzt und die Ölpreise unter Verkaufsdruck gesetzt. An den Ölmärkten gebe es die Sorge, dass die USA die wirtschaftliche Erholung nicht schaffen und die Nachfrage nach Rohöl in der größten Volkswirtschaft der Welt gering bleibe.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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