Rohstoffe
US-Lagerbestände lassen Ölpreis weiter sinken

HB SINGAPUR. Der Ölpreis ist auch am Freitag nach einem unerwartet schwachen Rückgang der US-Lagerbestände weiter gesunken. Im asiatischen Handel gab der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI mit Auslieferung im Juni 32 Cent auf 70,65 Dollar nach. Der Ölpreis ist damit bereits seit der Veröffentlichung der US-Lagerbestände am Mittwoch unter Druck.

"Am Markt haben sich die Sorgen vor Engpässen bei der Versorgung in den Sommermonaten abgeschwächt“, sagte Rohstoffanalyst Mark Pervan von Daiwa Securities in Melbourne. Die jüngste Entwicklung bei den US-Benzinsreserven zeige, dass die Raffinerien in den Vereinigten Staaten wieder nahezu ihre volle Kapazität erreicht haben. Nach verheerenden Wirbelstürmen an der Südküste der USA ist im vergangenen Jahr ein großer Teil der amerikanischen Raffineriekapazitäten ausgefallen.

"Es gebe nun klare Anzeichen, dass die Raffinerien in den USA mit Beginn der Reisesaison in den Vereinigten Staaten wieder ihre volle Auslastung erreichen können“, hieß es weiter von Analysten. In der größten Volkswirtschaft der Welt steigt der Kraftstoffverbrauch in der Ferienzeit erfahrungsgemäß sprunghaft an. Allerdings seien die Sorgen vor einer Eskalation im Atomstreit mit dem Iran an den Ölmärkten noch nicht ausgeräumt.

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