Rohstoffe
US-Öl wieder billiger – Schwache Konjunktur dämpft Nachfrage

Die Ölpreise haben am Dienstag im asiatischen Handel uneinheitlich notiert.

dpa-afx SINGAPUR. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März kostete 36,77 Dollar. Das sind 74 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im April stieg hingegen um 72 Cent auf 44,00 Dollar.

Die zuletzt sehr schwachen Konjunkturdaten lasteten weiter auf dem Ölpreis, sagten Händler. Die derzeit weltweit rückläufige Wirtschaftsleistung dürfte die Nachfrage nach Rohöl weiter dämpfen.

Stützend auf den Ölpreis hatte sich zu Wochenbeginn neben der Hoffnung auf das US-Konjunkturpaket noch eine Warnung der Internationalen Energieagentur (IEA) aus. Diese erwartet für 2010 bei einer um rund eine Million Barrel pro Tag steigenden Nachfrage nun Engpässe beim Angebot von Rohöl. Daher forderte IEA-Präsident Nobuo Tanaka die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) auf, die Fördermenge nicht noch stärker zu senken.

Unterdessen sehen Analysten den Ölpreis auf absehbare Zeit in einem Seitwärtstrend gefangen. "Kurssprünge über 50 Dollar dürften wenn überhaupt aufgrund des sich verschlechternden makroökonomischen Umfelds nur von kurzer Dauer sein", hieß es in einem Kommentar von MF Global. Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg erwartet unterdessen, dass der Ölpreis aufgrund der bestehenden Nachfragesorgen und steigender Lagerbestände wieder unter Druck geraten wird.

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