Rohstoffe
US-Ölpreis erreicht Rekord von 117 Dollar pro Fass

Der Preis für ein Barrel US-Öl ist am Freitag um zwei Dollar gestiegen und hat ein Rekordhoch bei 117 Dollar erreicht.

HB NEW YORK/LONDON. Im Nachmittagshandel wurde das Fass (159 Liter) mit 116,73 Dollar gehandelt, das entspricht einem Plus von 1,87 Dollar. Anschläge im Irak und in Nigeria sowie Streikankündigungen an einer Raffinerie in Großbritannien drückten Händlern zufolge auf die Stimmung.

Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni stieg auf einen neuen Rekord von 113,75 Dollar. Das waren 1,32 Dollar mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Nach einem Anschlag auf eine Pipeline von Royal Dutch Shell seien von den Aufständigen "viele weitere" Anschläge angekündigt worden, sagten Händler. Unruhen im Nigerdelta und Sabotageaktionen hatten zuletzt immer wieder die Produktion im wichtigsten Ölförderland Afrikas beeinträchtigt.

Vor den Nachrichten aus Nigeria hatten die Ölpreise noch deutlich im Minus notiert. Die Erholung des Dollar hatte den Ölmarkt belastet. Gleich mehrere Experten hätten zuletzt vor einer Korrektur an den Ölmärkten gewarnt, sagte ein Händler.

» Interaktive Grafik: Das internationale Rohstoffmonopoly

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