Rohstoffe
US-Ölpreis ist leicht gestiegen

Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Januar kostete im asiatischen Handel 61,31 Dollar und damit neun Cent mehr als zum Handelsende am Vortag.

HB SINGAPUR. Analysten verwiesen trotz der leichten Preissteigerung auf Vorhersagen über mildes Wetter in den USA. Dies verringere die Öl-Nachfrage in der nächsten Zeit. Daneben habe das Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) an diesem Donnerstag eine Rolle am Markt gespielt. "Spekulationen über die nächsten Schritte der Opec sind weiterhin das bestimmende Thema am Markt", sagte Analyst Kevin Norris von Barclays Capital. Mittlerweile sei davon auszugehen, dass das Ölkartell eine weitere Produktionskürzung vornehmen werde. Zuletzt hatte die Opec ihre tägliche Öl-Produktion im Oktober um 1,2 Mill. Barrel verringert.

Der Iran hat sich für eine Kürzung der Ölproduktion seitens der Opec ausgesprochen. Dies sei zur Stützung des Ölpreises nötig, sagte der iranische Opec-Beauftragte am Dienstag in Teheran der Nachrichtenagentur "Shana Agency"zufolge.

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