Rohstoffe
US-Ölpreis leicht gestiegen

Die Ölpreise sind am Donnerstag nach zuletzt gefallenen US-Rohöllagerbeständen etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg auf 71,21 Dollar. Das 16 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

dpa-afx NEW YORK/LONDON/WIEN. Die Ölpreise sind am Donnerstag nach zuletzt gefallenen US-Rohöllagerbeständen etwas gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli stieg auf 71,21 Dollar. Das 16 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für die Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kletterte um 14 Cent auf 70,99 Dollar.

Die am Mittwoch veröffentlichten Daten zu den Rohöllagerbeständen wirkten sich weiterhin kursstützend auf den Ölpreis aus, sagten Händler. Die Rohöllagerbestände waren um 3,9 Mill. Barrel und damit deutlich stärker als erwartet gefallen. Laut Commerzbank ist dies jedoch vielmehr eine lang erwartete Normalisierung. Die Lagerbestände lägen immer noch knapp zehn Prozent über über dem Fünf-Jahresdurchschnitt.. Die Ölnachfrage in den USA bleibe schwach.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 69,37 Dollar. Das waren 31 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren täglichen Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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