Rohstoffe
US-Ölpreis nach erneutem Rekordhoch leicht gesunken

Der US-Ölpreis ist am Freitag leicht gesunken, nachdem er am Vortag infolge des Hurrikans "Humberto" einen neuerlichen Rekordstand erreicht hatte.

dpa-afx SINGAPUR. Der US-Ölpreis ist am Freitag leicht gesunken, nachdem er am Vortag infolge des Hurrikans "Humberto" einen neuerlichen Rekordstand erreicht hatte. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 79,55 Dollar. Das waren 54 Cent weniger als zum Handelsschluss am Donnerstag, als der WTI-Preis erstmalig über der 80 Dollar-Marke schloss.

Im Tagesverlauf war der US-Ölpreis am Donnerstag wegen Hurrikansorgen auf ein neuerliches Hoch von 80,20 Dollar geklettert, nachdem er bereits am Mittwoch mit 80,18 Dollar erstmals mehr als 80 Dollar kostete. Händler begründeten den abermaligen Preisanstieg mit Sorgen über mögliche Produktionsausfälle am Golf von Mexiko aufgrund des Hurrikans "Humberto". Nachdem sich die Schäden aber in Grenzen gehalten hätten, habe der Ölpreis wieder etwas nachgegeben, hieß es.

Die Situation an den Ölmärkten bleibe weiter angespannt, sagte Analyst Victor Shum vom Energieberatungsunternehmen Purvin and Gertz. Die laufende Hurrikan-Saison, die im September für gewöhnlich ihren Höhepunkt erreicht, werde die Ölpreise weiter auf ihrem erhöhten Niveau halten. Auch die anhaltend hohe Öl-Nachfrage stütze die Preise./

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