Rohstoffe
US-Ölpreis nahezu unverändert

Der US-Ölpreis hat sich am Dienstagmorgen nahezu unverändert zum Vortag gezeigt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI zur Auslieferung im September kostete im frühen Handel in Asien 71,64 Dollar. Das waren zwei Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

HB SINGAPUR. Analysten verwiesen weiterhin auf Befürchtungen, dass die US-Hypothekenkrise ausufern und mithin die Ölnachfrage deutlich reduzieren könnte. Dies könnte die Ölpreise belasten. Andererseits spräche aber das fundamentale Umfeld für anziehende Ölpreise. Vor allem das weiterhin knappe Angebot und die hohe Nachfrage, insbesondere aus den USA und China, stützten die Ölpreise mittel- und langfristig, hieß es.

Am Montag hatten erneut mehrere Notenbanken am Geldmarkt interveniert und dem Finanzsystem weitere Liquidität zur Verfügung gestellt. Damit sollen Liquiditätsengpässe beseitigt werden, die infolge des Übergreifens der US-Hypothekenkrise entstanden waren. Die Europäische Zentralbank stellte knapp 48 Milliarden Euro bereit, die US-Notenbank zwei Milliarden Dollar. Bereits am Montagmorgen hatte die japanische Notenbank umgerechnet rund 3,7 Milliarden Euro in den Geldmarkt gelenkt.

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