Rohstoffe
US-Ölpreis pendelt sich über 106 Dollar ein

Der US-Ölpreis hat sich am Donnerstag nach dem Höhenflug vom Vortag über der Marke von 106 Dollar eingependelt.

dpa-afx SINGAPUR. Der US-Ölpreis hat sich am Donnerstag nach dem Höhenflug vom Vortag über der Marke von 106 Dollar eingependelt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Mai kostete am Morgen 106,28 Dollar und damit 38 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag in New York. Enttäuschende US-Lagerbestandsdaten und die neuerliche Dollar-Schwäche hatten den Ölpreis am Mittwochnachmittag um mehr als drei Dollar in die Höhe katapultiert.

Trotz der sich verdichtenden Anzeichen für eine kräftige Abschwächung des Wirtschaftswachstums in den USA nimmt der Ölpreis somit offenbar einen erneuten Anlauf auf den alten Rekord vom Montag vor Ostern. In den USA waren die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche überraschend unverändert geblieben. Am Markt war hingegen mit einem kräftigen Lageraufbau gerechnet worden. "Die Lagerdaten stützen den Preisanstieg durch die Bank", betonten die Rohstoffanalysten der Societe Generale. Auch die neuerliche Dollar-Schwäche sorge für zusätzlichen Auftrieb.

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