Rohstoffe
US-Ölpreis rutscht weiter

Nach kräftigen Kursverlusten an den vergangenen drei Handelstagen ist der US-Ölpreis am Freitag zeitweise unter 130 Dollar abgerutscht. Vor allem die Furcht vor eine weiteren Abschwächung der US-Konjunktur und einem erwarteten Nachfragerückgang lastet auf dem Ölpreis.

HB FRANKFURT. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) US-Rohöl der Referenzsorte WTI zur August-Auslieferung fiel auf 130,64 Dollar. Das sind 3,96 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Zeitweise war der US-Ölpreis bis auf 129,75 Dollar gefallen. Am vergangenen Freitag war der US-Ölpreis noch auf einen Rekordstand von 147,27 Dollar gestiegen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Septemberauslieferung fiel am Donnerstag um 3,19 Dollar auf 132,62 Dollar.

Vor allem die Furcht vor eine weiteren Abschwächung der US-Konjunktur und einem erwarteten Nachfragerückgang laste auf dem Ölpreis. Am Vortag hatte zudem ein überraschender Anstieg der Rohöllagerbestände in den USA die Ölpreise unter Druck gebracht. Die Daten verschärften Befürchtungen, dass die Öl-Nachfrage deutlich sinken könne, hieß es am Markt.

Die Nachfrage wird sich laut der Commerzbank in den kommenden Monaten hinreichend abschwächen. Der Ölpreis dürfte daher deutlich unter das derzeit „überhöhte Niveau“ fallen, heißt es in einer Studie der Bank.

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