Rohstoffe
US-Ölpreis stabilisiert sich bei über 130 Dollar

Der US-Ölpreis hat sich am Freitag stabil über der Marke von 130 Dollar gehalten.

HB SINGAPUR. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Juli 131,21 Dollar und damit 40 Cent mehr als im späten Vortageshandel. Zwischenzeitlich hatte der WTI-Ölpreis am Donnerstag ein Rekordhoch von 135,09 Dollar erreicht.

Nach dem Sprung über die Marke von 135 Dollar hatten Gewinnmitnahmen den Preis wieder in die Nähe von 130 Dollar gedrückt, so der Rohstoffexperte David Moore von der Commonwealth Bank of Australia. Trotz der jüngsten Gewinnmitnahmen könne von einer Entspannung der Lage keine Rede sein, sagte der Experte Mark Pervan von der ANZ Bank.

Marktexperten sehen in dem Preisanstieg eine sich verselbständigende Entwicklung. „Der Ölpreis steigt, weil er steigt, weil er steigt...“, sagte Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg. Eine Obergrenze sei nicht in Sicht.

Die steigende Nachfrage unter anderem aus China und Indien kann immer weniger durch eine höhere Förderung ausgeglichen werden. Eine Studie der „Energy Watch Group“ zufolge ist die Welt am Fördermaximum oder hat es bereits überschritten. „Bis 2030 wird sich die weltweite Ölförderung halbieren“, sagte Energieexperte Werner Zittel am Mittwoch. Die Internationale Energieagentur (IEA) überschätze die Ölreserven.

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