Rohstoffe
US-Ölpreis stabilisiert sich nach Preisrutsch

Der US-Ölpreis hat sich am Mittwoch nach einem kräftigen Rückgang im späten Dienstaghandel über der Marke von 113 Dollar stabilisiert. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im September 113,20 Dollar und damit 19 Cent mehr als am Vortag.

HB SINGAPUR. Am Dienstag hatten Meldungen über einen starken Rückgang der Ölnachfrage in den USA den US-Ölpreis zeitweise über drei Dollar fallen lassen.

Auch der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent konnte sich wieder stabilisieren. Ein Barrel kostete zuletzt 111,34 Dollar und damit ebenfalls 19 Cent mehr als am Dienstag. Nach Angaben der US-Regierung vom Vortag verzeichnete der Ölverbrauch in den Vereinigten Staaten in der ersten Jahreshälfte den stärksten Einbruch seit 26 Jahren. Demnach sei die Ölnachfrage in der größten Volkswirtschaft der Welt in den ersten sechs Monaten um durchschnittlich 800 000 Barrel pro Tag gesunken, hieß es von der Energy Information Administration (EIA).

Im weiteren Handelsverlauf warten die Investoren nach Einschätzung von Experten gespannt auf die Veröffentlichung der neusten Daten zu den US-Reserven. Am Nachmittag wird das US-Energieminister die Lagerdaten unter anderem für Rohöl und Benzin veröffentlichen.

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