Rohstoffe
US-Ölpreis stoppt Preisrutsch bei 67 Dollar

Nach dem Kursrutsch vom Vortag hat sich der US-Ölpreis am Donnerstag bei 67 Dollar pro Barrel eingependelt. Ein 159-Liter-Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Dezember kostete im frühen Handel 67,12 Dollar.

HB SINGAPUR/WIEN. Das waren 37 Cent mehr als zum Handelsschluss am Mittwoch. Gestern war der Ölpreis wegen Rezessionsängsten in der Spitze um gut fünf Dollar eingebrochen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent, ebenfalls zur Auslieferung im Dezember, legte am Donnerstag um 27 Cent auf 64,79 Dollar zu.

Der Fokus richtet sich laut Händlern nun auf das Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec). Vor dem Hintergrund des jüngsten Preisrückgangs wird die Wahrscheinlichkeit einer deutlichen Förderkürzung immer höher. Die Opec dürfte aus Sicht von Experten am Freitag eine Kürzung der Fördermengen beschließen, um einen weiteren scharfen Preisverfall zu verhindern. Unter Marktbeaobachtern werden allerdings auch Zweifel laut, ob die Opec-Staaten eine Kürzung der Fördermenge überhaupt umsetzen können, da ein Großteil der Mitgliedsländer auf die Öl-Einnahmen angewiesen ist.

Händler begründen die seit Wochen zu beobachtende schwache Tendenz der Ölpreise vor allem mit Rezessionsängsten, die auf eine geringere Ölnachfrage hindeuten. Zudem wird der im Vergleich zum Sommer deutlich festere Dollar genannt.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder ist derweil kräftig gesunken. Ein Barrel (159 Liter) aus den Fördergebieten des Kartells habe am Mittwoch 60,82 US-Dollar gekostet, teilte die Opec am Donnerstag in Wien mit. Das waren 3,53 Dollar weniger als am Dienstag.

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