Rohstoffe
US-Ölpreis vor Opec-Treffen gestiegen

Der US-Ölpreis ist am Dienstag vor dem regulären Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) in Wien in Richtung 78 Dollar gestiegen.

HB SINGAPUR. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der amerikanischen Referenz-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 77,86 Dollar. Das waren 36 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.

Wenngleich Experten mehrheitlich nicht von einer Erhöhung der offiziellen Förderquoten durch die OPEC ausgehen, mehren sich Spekulationen am Markt, dass das größte OPEC-Mitglied Saudi-Arabien eine Fördererhöhung anstrebt.

Zuletzt hatten sich viele ranghohe Vertreter aus den OPEC-Staaten aufgrund eines aus ihrer Sicht ausreichenden Ölangebots und angemessener Ölpreise gegen eine Erhöhung der offiziellen Förderquoten ausgesprochen.

Lediglich Saudi-Arabien habe sich im Vorfeld des Treffens nicht geäußert, hieß es am Markt. Dies werde als Zeichen gewertet, dass Saudi-Arabien möglicherweise eine Fördererhöhung anstrebe.

Gleichwohl verwiesen Analysten darauf, dass eine unveränderte Förderquote die Ölpreise weiter beflügeln könnte. Das Rekordhoch des US-Ölpreises Anfang August von 78,77 Dollar sei bereits jetzt in Reichweite. Auch Preise von mehr als 80 Dollar je Barrel seien möglich.

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