Rohstoffe
US-Ölpreis weiter gesunken

Der US-Ölpreis ist am Freitag belastet von anhaltenden Sorgen um die US-amerikanische Konjunktur weiter gesunken. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März kostete am Morgen 90,96 Dollar. Das waren 79 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag.

dpa-afx SINGAPUR. Der US-Ölpreis ist am Freitag belastet von anhaltenden Sorgen um die US-amerikanische Konjunktur weiter gesunken. Ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im März kostete am Morgen 90,96 Dollar. Das waren 79 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Anfang des Jahres erreichte historische Höchststand von knapp über 100 Dollar ist damit weiterhin außer Reichweite.

Händler erklärten die anhaltend schwache Tendenz der Ölnotierungen mit der ausgeprägten Wachstumsschwäche der USA, dem weltweit größten Ölverbraucher. Trotz der Maßnahmen der US-Notenbank, die den Leitzins seit der im vergangenen Sommer ausgebrochenen Hypothekenkrise um insgesamt 2,25 Punkte auf aktuell 3,00 Prozent gesenkt hatte, seien die Wachstumsaussichten für die größte Volkswirtschaft der Welt weiter ungünstig. Dies belaste die Ölpreise.

Für das am Freitag anstehende Treffen der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) in Wien rechnen Experten nicht mit einer weiteren Erhöhung der offiziellen Förderquoten. Die aktuelle Förderquote der Opec liegt derzeit bei 29,67 Mill. Barrel pro Tag. Zuletzt hatte die Opec ihre Förderung im September mit Wirkung zum 1. November um 500 000 Barrel pro Tag erhöht.

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