Rohstoffe
US-Ölpreis weiter über 94 Dollar pro Fass

HB SINGAPUR. Der US-Ölpreis ist am Donnerstag nach dem kräftigen Sprung am Vortag leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Januar kostete am Morgen 94,11 Dollar. Das waren 28 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag.

Ein Rückgang der US-Reserven und eine konzertierte Aktion der Notenbanken zur zusätzlichen Liquiditätsausstattung hatte den Ölpreis am Vortag wieder über die Marke von 94 Dollar getrieben. Der Rückgang der US-Bestände an Heizöl und Diesel (Destillate) in der vergangenen Woche habe den Ölpreis in die Höhe getrieben, sagten Händler. In der Wintersaison stünden vor allem die Heizölvorräte im Blick. Die Bestände an Destillaten waren überraschend um 0,8 Mill. Barrel auf 131,5 Mill. Barrel gefallen.

Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) hat um mehr als zwei Dollar zugelegt. Wie die Opec am Donnerstag in Wien berichtete, verteuerte sich ein Barrel (159 Liter) Rohöl aus den Fördergebieten des Kartells am Mittwoch im Vergleich zum Vortag um 2,07 Dollar auf 86,71 Dollar. Die Opec-Länder decken etwa 45 Prozent des weltweiten Ölbedarfs ab. Die Organisation berechnet ihren sogenannten Korbpreis auf der Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

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